Theos globale Lernkonferenzen für Grundschulen

2019 - Die Zukunft sind wir!

Bei der 4. globalen Lernkonferenz galt es herauszufinden, was die Sechs- bis Zwölfjährigen von ihrer Zukunft erwarten. Dazu lösten die Schüler*innen Projektaufgaben, deren Themen sich aus der Resolution der UNO-Generalversammlung vom 25.06.2015 „Transformation unserer Welt: Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ ergaben.

2018 - bunt und gesund

Die Frage, wie in Zukunft eine bunte und gesunde Ernährung für alle gesichert werden kann, beschäftigte die Teilnehmer*innen der 3. globalen Lernkonferenz vom 23. bis 25.04.2018. Dabei galt es, Antworten auf ganz unterschiedliche Fragen zu finden. Welche Wege aus Unterernährung und Armut gibt es? Wie ernähre ich mich gesund? Und vieles mehr.

2017 - Mobilität

Mobilität erlebt gegenwärtig eine historische Zäsur. Mobil zu sein, bedeutet Freiheit, Unabhängigkeit, Wohlstand, Individualität und Selbstbestimmung. Mobilität impliziert Begriffe wie Nachhaltigkeit, neue Energie- und Antriebsformen, vernetzte Städte, Carsharing – intelligente Personenbeförderungssysteme, virtuelle Unternehmen, mobiles Arbeiten.

2016 - Wasser

Unsere Nachrichten sind vollgepumpt mit Meldungen über Dürre, Durst, vertrocknete und überschwemmte Ackerflächen, Piraterie, Tsunamis, Taifune, Ölkatastrophen und, und, und ... der Schutz des Wassers ist eine der wichtigsten globalen Herausforderungen unserer Zeit. Kinder müssen Entscheidungen treffen, die sich auf unseren Blauen Planeten auswirken.

Jedes Jahr lädt Theo rund 500 Grundschüler*innen von Klassenstufe 1 bis 6 aus ganz Deutschland zur globalen Lernkonferenz ins FEZ-Berlin ein. Im Vorfeld arbeiten die Kinder gemeinsam mit Partnerklassen verschiedener Länder an Projekten, deren Ergebnisse sie dann in der Konferenz zusammenfassen.

Kinder in diesem Alter haben längst davon gehört, dass die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, die Verschmutzung der Weltmeere, Trinkwasserknappheit etc. unsere Erde gefährden. Sie möchten helfen, den Heimatplaneten für über sieben Milliarden Menschen zu schützen. Dafür ist es dringend notwendig, ihren Blick für globale Zusammenhänge zu schärfen. Aus der Analyse von Ist-Zuständen soll ihr Wille gestärkt werden, die Erde in ein gleichberechtigtes, lebenswertes Zuhause zu verwandeln. Die Kinder erfahren, dass es nicht reicht, einerseits aktiv zu werden, andererseits aber unbedacht zu agieren ... die Plastiktüte wird vermieden – die nicht fair gehandelte Ware ohne Schuldgefühl gekauft.

Die Lernkonferenz gibt Kindern vor allem einen emotionalen Zugang zur Frage „Was können wir ändern?“ und sensibilisiert damit bereits die Jüngsten zur Handlungsbereitschaft. Sie gibt ihnen den Raum, zu hinterfragen, zu recherchieren, eigene Gestaltungsmöglichkeiten zu finden und sich mit Erwachsenen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Bildung auseinanderzusetzen.


4. globale Lernkonferenz 2019 - Thema "Die Zukunft sind wir!"

Bei der 4. globalen Lernkonferenz galt es herauszufinden, was die Sechs- bis Zwölfjährigen von ihrer Zukunft erwarten. Dazu lösten die Schüler*innen Projektaufgaben, deren Themen sich aus der Resolution der UNO-Generalversammlung vom 25.06.2015 „Transformation unserer Welt: Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ ergaben. Die Kinder beschäftigten sich mit Eingriffen des Menschen in seine Umwelt, verglichen Bildungschancen in einzelnen Ländern, hinterfragten Gründe für Armut und Hunger. In einem Buch stellten sie ihre Zukunftswünsche und -modelle zusammen. Entstanden sind so fantasievolle Ideen wie solarbetriebene Flugzeuge, die auf den Meeren mit Greifarmen Plastikmüll einsammeln, und „Fleischbäume“, die die Massentierhaltung ersetzen. Die Kinder überreichten ihr Zukunftsbuch am Konferenztag Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur, kamen mit den Erwachsenen über ihre Zukunftserwartungen ins Gespräch. Sie bekräftigten, Maßnahmen wie „wir wollen den Müll trennen“, „wir werden keine Lebensmittel verschwenden“ etc. selbst im Alltag verstärkt umzusetzen. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, die die Schirmherrschaft über die Lernkonferenz übernahm, beantwortete bereits im Vorfeld erste Fragen. Auf der Konferenz setzen sich u. a. Sonja Steffen (MdB), Oliver Igel (Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick) und Bernd Grospitz (stellv. Geschäftsführer vom FEZ-Berlin) mit den Kindern auseinander.

Weitere Informationen zur 4. globalen Lernkonferenz "Die Zukunft sind wir!".


3. globale Lernkonferenz 2018 - Thema "bunt und gesund" und Delicanto - "Hier isst die Welt"

Die Frage, wie in Zukunft eine bunte und gesunde Ernährung für alle gesichert werden kann, beschäftigte die Teilnehmer*innen der 3. globalen Lernkonferenz vom 23. bis 25.04.2018. Dabei galt es, Antworten auf ganz unterschiedliche Fragen zu finden. Welche Wege aus Unterernährung und Armut gibt es? Wie ernähre ich mich gesund? Macht falsche Ernährung krank? Wie werden Lebensmittel nachhaltig produziert? Was bedeutet das Bienensterben für die Lebensmittelherstellung? Schmeckt allen alles – welche kulinarischen Besonderheiten und traditionellen Essgewohnheiten gibt es?

An Projekttagen gingen die Schüler*innen z. B. auf Spurensuche nach Früchten im Regenwald und beschäftigten sich mit fairem Handel. Sie erstellten Werbespots für Lebensmittel und versuchten dabei herauszufinden, wie sehr Medien das eigene Essverhalten beeinflussen. Die Themen "Biogas", "Bienen" und "Bauernhof" stellten den Zusammenhang mit dem eigenen ökologischen Fußabdruck her. Mit der Behandlung von Tischsitten näherte man sich respektvoll anderen Kulturen und Religionen. Außerdem probierten die Kinder Rezepte aus verschiedenen Ländern aus. Drittklässler bereiteten z. B. mit Sternekoch Ralf Zacherl eine russische Schtschi zu. Im Rahmen der FEZ-Aktion "Kulinarische Mitmachreisen" standen den Kindern 18 Profiköche aus verschiedenen Ländern zur Seite, um mit Vor-, Haupt- und Nachspeisen ihrer Heimat zuzubereiten.

Am Konferenztag in der Astrid-Lindgren-Bühne ergänzten zwei Vorträge die vielen Informationen: "Gesunde Bio-Vielfalt essen – von Bienen, Birnen, Bäumen und unserer Zukunft" mit Dozent Christian Offer und "Gewürze – von der Seidenstraße bis zu regionalen Kräutern" mit FLORIS Catering-Dozent Floris Vlasman.

„Delicanto – hier isst die Welt" lautete die Überschrift eines Familienfests, zu dem das FEZ-Berlin gemeinsam mit der City Stiftung Berlin und My Theo e. V. unter der Schirmherrschaft des Bundestagsabgeordneten Johannes Selle im Anschluss einlud. 35 in Berlin ansässige diplomatische Vertretungen aus aller Welt stellten ihre Länder kulinarisch und kulturell vor.

Weitere Informationen zur 3. globalen Lernkonferenz - Thema "bunt und gesund".

Weitere Informationen zur Delicanto - "Hier isst die Welt".


2. globale Lernkonferenz 2017 - Thema "Mobilität"

Mobilität erlebt gegenwärtig eine historische Zäsur. Mobil zu sein, bedeutet Freiheit, Unabhängigkeit, Wohlstand, Individualität und Selbstbestimmung. Mobilität impliziert Begriffe wie Nachhaltigkeit, neue Energie- und Antriebsformen, vernetzte Städte, Carsharing – intelligente Personenbeförderungssysteme, virtuelle Unternehmen, mobiles Arbeiten. Das 21. Jahrhundert zeichnet sich durch den steigenden Bedarf und eine Vielfalt von Formen an Mobilität aus. Die Lernkonferenz bereitete das Thema unter verschiedenen Aspekten komplex auf: Entwicklung von Fahrzeugen · Verkehrsplanung in Städten, ländlichen Regionen und im internationalen Maßstab · Mobilität in Kunst, Freizeit, Religion · nachhaltige, umweltbewusste, barrierefreie Ausrichtung auf. Das Grundgerüst half den Teilnehmer*innen, sich zu verständigen, gemeinsam Probleme zu erkennen, Visionen zu entwickeln, sich verantwortlich zu fühlen. Konfrontiert mit der Statistik der ständig steigenden Anzahl von PKW-Zulassungen wurden die Kinder u. a. stimuliert, darüber nachzudenken, ob sie sich immer dichteren, schnelleren Straßenverkehr, mehr Parkhäuser etc. wünschen.

Weitere Informationen zur 2. globalen Lernkonferenz - Thema "Mobilität".


1. globale Lernkonferenz 2016 - Thema "Wasser"

Unsere Nachrichten sind vollgepumpt mit Meldungen über Dürre, Durst, vertrocknete und überschwemmte Ackerflächen, Piraterie, Tsunamis, Taifune, Ölkatastrophen und, und, und ... der Schutz des Wassers ist eine der wichtigsten globalen Herausforderungen unserer Zeit. Unsere Kinder müssen in naher Zukunft Entscheidungen treffen, die sich maßgeblich auf das Leben auf unserem Blauen Planeten auswirken. Im Rahmen des Spiel- und Lernprogramms „Die Erde mein Zuhause“ beschäftigten sich auf der 1. globalen Lernkonferenz 450 Grundschüler*innen der Klassenstufe 2 bis 5 im FEZ- Berlin dem Thema „Wasser“. Ziel war es, die Mädchen und Jungen für einen nachhaltigen Umgang mit der kostbaren Ressource zu sensibilisieren. Video- und Fotobeiträge von Partnerschulen aus anderen Ländern veranschaulichten, dass sauberes Trinkwasser nicht überall ein selbstverständliches Gut ist. Die altersgerechten Workshops vermittelten im Vorfeld Wissen und boten gleichzeitig Freiraum, um eigene Wege und Werte für den Umgang mit Wasser herauszufinden. So bestimmten die Kinder z. B. das virtuelle Wasser in Produkten und gestalteten auf einem Großbild Uferabschnitte von einem Flussverlauf. Dabei nahmen sie unterschiedliche Positionen vom Energieminister, Städteplaner, Naturschützer, Kapitän bis hin zum Tourismusentwickler ein. Auf spielerische Art erfuhren die Kinder, dass jeder Einzelne für den Schutz des Wassers verantwortlich ist und im respektvollen Miteinander gemeinsam Entscheidungen zu treffen sind.

Am Konferenztag beantworteten Experten Fragen. Marinetaucher und Unterwasserarchäologe Reinhard Öser stellte z. B. den „Meeresboden als Schrottplatz und Schatzkammer“ vor. Thomas Knufmann vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sprach über die Verschmutzung der Weltmeere. Die von Entertainer Karsten Speck vorgetragene Mitmachgeschichte „Theo, Glimmie und Quell Aquaström“ beschrieb auf fantasievolle Art den Wasserkreislauf. Bild- und Laseranimation lockten die Kinder ins Land der Glucksler und veranschaulichten einmal mehr, welchen Gefahren der Kreislauf des Lebens ausgesetzt ist.

Weitere Informationen zur 1. globalen Lernkonferenz - Thema "Wasser".